Führung durch das Fort Konstantin mit seiner bewegten Vergangenheit vom Klosterstandort zur preußischen Festung und einzigartigen Blick auf die Koblenzer Innenstadt.
Die Führungstour gibt Informationen über die Einbindung des Forts in das preußische Festungssystem Koblenz und Ehrenbreitstein sowie die klerikalen Vorgängerbauten. Seit dem 12. Jahrhundert befand sich hier ein Kloster, zuletzt genutzt von Kartäusermönchen. Sie gaben dem größten Koblenzer Stadtteil den Namen. Unter Napoleon dienten die Gebäude als landwirtschaftlicher Betrieb, bevor Preußen das heutige Fort als Teil der Festung Koblenz und Ehrenbreitstein errichtete. Während des Zweiten Weltkriegs wurden Teile zum Bunker umgebaut. Nach dem Krieg diente das Fort als Zuflucht ausgebombter Familien und verfiel nach deren Umzug nach und nach. Ein Förderverein nahm sich den Forts an und macht es heute der Öffentlichkeit in Teilen wieder zugänglich.
Hinweis: Es werden mehrere enge und steile Treppen bestiegen. Festes Schuhwerk und Trittsicherheit sind unabdingbar. Die Teilnahme erfolgt auf eigene Gefahr! Für Kleinkinder ist die Führung nicht geeignet. Kinder im Alter von 8 bis 12 Jahren dürfen nur in Begleitung eines Erwachsenen teilnehmen.

