Szenenführung – Heilije, Hexe, Huckeweiwer mit Marlis Weiß

„Heilije, Hexe, Huckeweiwer“- mit Lisbeth durch die Altstadt. Begleiten Sie Lisbeth, die Marktfrau, durch die Koblenzer Altstadt und erfahren Sie, gewürzt in Mundart, Interessantes und Nachdenkliches zu besonderen „Kowelenzer Leut“ und ihren Gewohnheiten, den „Kowelenzer Originalen“ und vielen Anderen mehr. Zur Stärkung gibt es unterwegs „Dudebaincher“ und einen „Dähler Drobbe“ (im Preis enthalten).

Wehrtechnische Studiensammlung

Die Fülle an Waffen, Fahrzeugen, Ausrüstungsstücken und technischem Gerät der Wehrtechnischen Studiensammlung in Koblenz-Lützel fasziniert viele, „erschlägt“ aber auch so manchen. Diese Führung hilft, rote Fäden in der einzigartigen Sammlung zu entdecken. Sie zeigt die Entwicklung der Wehrtechnik im 19. und 20. Jahrhundert anhand markanter Beispiele auf. Dabei ist auch zu entdecken, wie diese Technik entwickelt, erprobt und verbessert wurde. Versuchsträger und Prototypen machen dies vor allem für die Ausstattung der Bundeswehr nachvollziehbar.

Führung über den Hauptfriedhof

Seit seiner Eröffnung 1820 hat sich der Koblenzer Hauptfriedhof als Parkanlage am Fuß und im Hang der Karthause entwickelt. Die Führung über diese zentrale Begräbnisstätte der Stadt ist ein Weg durch die Stadtgeschichte wie auch durch die Geschichte des Umgangs mit dem Tod und den Toten. Viele Menschen, die Koblenz geprägt haben, ruhen dort, z. B. preußische Generäle, Koblenzer Oberbürgermeister, der Verleger Carl Baedeker, die Familie Wegeler, der Ministerpräsident Peter Altmeier. Aber auch Gräber weniger bekannter Personen laden zur Entdeckung ein.

Wanderführung – Warum ist es am Rhein und an der Mosel so schön

Auf einer Wanderung durch die Täler und über die Höhen von Rhein und Mosel erlebt man am ehesten die Weite und Vielfalt dieser Landschaft. Das waldreiche Stadtgebiet von Koblenz und dessen Umland lassen sich auf vielen Routen erkunden: Auf Teilen der Premiumwanderwege Rheinsteig, Moselsteig und Rheinburgenweg sowie auf weniger stark begangenen Pfaden.

Des Rheinlands Glanz und Preußens Gloria

© Christian Schüller

Eine Spurensuche zum Koblenz des langen 19. Jahrhunderts. Vielen Bauten in Koblenz zeugen noch davon, wie stolz Koblenz in den Jahren 1815 bis 1918 als Residenz des preußischen Königs, Festung, Garnison und Verwaltungssitz war. Das Stadtbild veränderte sich, das kurfürstliche Schloss blühte als königliches Schloss neu auf, und stattliche Verwaltungsbauten zierten die Hauptstadt der Rheinprovinz. Zugleich zeigte Preußen mit seinen Bauten auch, dass es die Wacht am Rhein übernommen hatte.

Augustas Rheinanlagen

Hinaus ins Weite – das war der Gedanke, als die preußische Königin und spätere deutsche Kaiserin Augusta 1856 bis 1861 die Koblenzer Rheinanlagen schaffen ließ. Die Koblenzer sollten in ihrer freien Zeit der Enge der Festungsstadt entfliehen und in dem Landschaftspark am Rhein flanieren. Auf diesem geführten Spaziergang geht es durch weite Teile des Parks. Obwohl dieser modern umgestaltet wurde, ist seine alte Gestalt noch zu erahnen, besonders bei Bauwerken wie dem Kaiserin-Augusta-Denkmal, dem Luisentempel oder der Büste des Gartenplaners Peter Joseph Lenné.

Baumführung durch die Koblenzer Rheinanlagen

Liebe Baumfreunde, begleiten Sie uns auf einer außergewöhnlichen Führung durch die Koblenzer Augusta-Anlagen. Etwa 20.000 Bäume sind im Koblenzer Baumkataster aufgeführt und über 40 markante Bäume stehen in den Rheinanlagen. Einige Exemplare werden wir Ihnen vorstellen: den Taschentuchbaum, den Blauglockenbaum, die kaukasische Flügelnuss, den Amberbaum, Mammutbäume und viele mehr. Wir erläutern Ihnen die botanischen Besonderheiten der stillen Riesen, berichten über Mythen, Geschichten, Gedichte und erstaunliche Verwendungsarten

Nachtwächterführung – Auf nächtlicher Wacht

Diese szenische Führung versetzt die Teilnehmer ins Jahr 1870. Die Festung Koblenz und Ehrenbreitstein ist wegen des Deutsch-Französischen Krieges im Belagerungszustand. Besondere Vorsicht ist geboten, bei Militär und Polizei wie bei den zehn Nachtwächtern, die jede Nacht in ihren Revieren patrouillieren. Die Teilnehmer begleiten den Nachtwächter Carl Bender bei dessen Gang durch die Altstadt rund um die Liebfrauenkirche und erfahren nebenbei einiges von Koblenz, Geschichte wie auch Geschichten und so einiges vom Leben in der Stadt.

Weiberwirtschaft – Frauen der Stadtgeschichte

Koblenz gehört zu den ältesten Städten der Bundesrepublik! Alles, auch die schriftliche Geschichte, begann mit den Römern!
Der lange, mühselige Weg der Frauen vom Patriarchat bis 1949 die Gleichstellung im GG proklamiert wurde, ist in den vorgestellten Frauen-Lebensläufen gut darzustellen!
Frauen aus allen(!) gesellschaftlichen Ständen in den verschiedenen Epochen werden vorgestellt.
Sie hören von einer Dienstmagd, von einer Königin/Kaiserin, von Bürgerfrauen und Künstlerinnen, von katholischen Genossenschaftsschwestern wie auch von den Mitgliedern des ersten katholischen Frauenvereins, in Koblenz gegründet! Von den ersten Lokalpolitikerinnen (im 20. Jahrhundert) und von immer noch abhängigen und unterdrückten Frauen von heute!
– Es wird spannend!! –

Kulinarische Stadtführung

Genussführung durch Koblenz – die etwas andere Stadtführung.Lassen Sie sich erzählen von Genüssen aus vergangenen Zeiten, von Deppekoche, Dunkes, Kalter Ente.Sie werden überrascht sein, wie viel Unbekanntes es an Koblenzer Besonderheiten zu erfahren gibt- von Genüssen für Ohren, Leib und Seele! Und so kurzweilig!

Festungsschicksale

Foto: Manfred Böckling

Auch nach dem Abzug der preußischen Besatzung 1918 erlebte die Feste Ehrenbreitstein noch eine wechselvolle Geschichte. Sie war Kaserne der Besatzungstruppen nach den Weltkriegen und Flak-Stellung im Zweiten Weltkrieg. Die Kasematten schützten nicht mehr gegen Fliegerbomben, bargen aber Kunstwerke und Archivalien aus dem Rheinland. Nach dem Krieg war die Feste Flüchtlingslager und Notunterkunft. Diese Geschichte und die Geschichten der Menschen in dieser Zeit stehen im Mittelpunkt der Führung. Sie sind an vielen Orten noch zu greifen, bis hin zur rekonstruierten Wohnung Suderland aus der Zeit um 1960.

Mit dem Fahrrad entlang an den Ufern von Rhein und Mosel

Eine informative, geschichts-trächtige und kulturelle Rad-Tour. Erleben Sie architek-tonische und kulturelle Zeitzeugnisse wie z.B. das Deutsche Eck, Teile der Festung Koblenz, die malerischen Mosel-Weinberge und die Kaiserin-Augusta-Anlagen, welche als die schönsten am ganzen Rhein gelten.

Dauer:  2– 4 Stunden je nach Streckenvariante

Reisebegleitung Moseltal

Moseltal beiderseits bis Cochem / Beilstein
Länge der Strecke ca. 70 km einfache Strecke
Fahrtdauer Koblenz-Cochem ca. 1 Stunde
Ziele: Winninger Uhlen, Kobern-Gondorf, Cochem, Beilstein, die Fahrt kann 4 – 8 Stunden umfassen
Halte- und Aussichtspunkte an der Strecke können variabel gewählt werden.
Einkehrmöglichkeiten sind vielfach organisierbar ebenso Weinproben
Besondere Stationen: Weinprobe in Winningen, Besichtigung der Reichsburg in Cochem, Rundgang durch Beilstein

 

 

Reisebegleitung Oberes Mittelrheintal

beiderseits des Rheins bis Bingen / Rüdesheim
Länge ca. 60 km einfache Strecke, zurück andere Seite.
Fahrtdauer Koblenz-Rüdesheim ca. 90 Min
Ziele: Loreley, Kaub, Rüdesheim (Hinfahrt)
Bacharach, Oberwesel, St. Goar, Rhens (Rückfahrt)
Halte- und Aussichtspunkte an der Strecke können variabel gewählt werden.
Einkehrmöglichkeiten: Rüdesheim, Bacharach
Besondere Stationen: Weinprobe bei Müller in Spay

Steine erzählen vom Glauben – die Koblenzer Kirchen der Altstadt

Die Kirchen sind nicht nur Zeugnisse der Kunstgeschichte, sondern als Gotteshäuser wichtige Bezugspunkte für die Menschen. Die Gläubigen kommen dort Gott näher und begegnen einander in Gebet und Gottesdienst, in Freud‘ und Leid. Auch deshalb haben die Menschen stets zu Erhaltung und Ausstattung ihrer Kirchen beigetragen. Davon erzählt in Koblenz die alte Stadtpfarrkirche Liebfrauen ebenso wie die ehemaligen Stiftskirchen St. Kastor und St. Florin. Die Führung öffnet Blicke in Geschichte und Baugeschichte der Gotteshäuser und gibt Einblicke in die sakralen Kunstwerke und ihre Bedeutung.

Stolzenfels – ein Gesamtkunstwerk

Schloss Stolzenfels ist einer der Höhepunkte der Rheinromantik. König Friedrich Willhelm IV. von Preußen ließ es 1835 bis 1842 nach Plänen Karl Friedrich Schinkels wiederaufbauen. In den original eingerichteten Räumen können die Besucher noch heute in die Geschichte und die Sagen und Legenden der Mittelrheins eintauchen, die den König begeisterten. Zu entdecken sind auch die Blicke aus dem Schloss in die Landschaft und die Landschaft selbst. Das Schloss steht inmitten eines Landschaftsparks mit Wasserlauf und Ruheplätzen, der in die Rheinlandschaft übergeht. Diese Führung erschließt diese Einheit von Schloss und Bergpark und spürt dem Zauber der Rheinromantik nach.

Kombiführung Festung und Stadtteil Ehrenbreitstein

Der Koblenzer Stadtteil Ehrenbreitstein hat seinen Namen von der Burg und späteren Festung Ehrenbreitstein. Seit römischer Zeit ist er mit der Wehranlage auf der Höhe verbunden. Die Festung war ein Bollwerk des Kurfürstentums Trier, der Ort im 17./18. Jahrhundert dessen Residenz. Im 19. Jahrhundert wurde der Ort mit dem Ehrenbreitstein von Preußen neu befestigt. Während auf der Feste Ehrenbreitstein Wehrbau, Verteidigung und Soldatenalltag im Mittelpunkt stehen, sind im Stadtteil Ehrenbreitstein Bauten zu entdecken, die an die glanzvolle barocke Residenz erinnern und auch die Zeit als preußische Garnison spiegeln.